Tasto
Return öffnet. Endlich.
Kein Tracking, keine Telemetrie, kein Account.
Tasto sammelt keine Daten. Der einzige Netzzugriff: die optionale tägliche Update-Prüfung (in den Einstellungen abschaltbar) und die einmalige Pro-Freischaltung. Sonst nichts.
Probier es aus
Ein Mini-Finder zum Anfassen. Tipp auf eine Taste — oder klick rein und nutz die echte Tastatur. Sieh, was Tasto tut. Nichts wird wirklich gelöscht.
- Rechnung.pdf
- Urlaub.jpg
- Notizen.txt
- Budget.xlsx
Wähle eine Datei und drück eine Taste.
Umbenennen geht weiter — nur auf der richtigen Taste.
Tipp: F2 liegt auf Mac-Laptops auf der Helligkeit — nimm den Knopf oben oder drück fn+F2.
Die Finder-Basics
Öffnen, in den Papierkorb, umbenennen — die Tasten, die im Finder fehlen. Nur aktiv, wenn der Finder vorne ist. Jedes Mapping einzeln abschaltbar, Pause-Schalter im Menü. Gratis, für immer.
- ⏎
Öffnet die Auswahl
Datei, Ordner, App — was markiert ist, geht auf. Return und Enter, wie in jedem anderen System.
- ⌫ oder fn ⌫
Verschiebt in den Papierkorb
Ein Tastendruck räumt auf. Entf oder fn+Entf (Forward Delete) — beides landet im Papierkorb, nicht im Nichts.
- F2 oder ⌘ ⏎
Benennt um
F2 wie unter Windows — auf Mac-Laptops fn+F2, weil F2 dort die Helligkeit ist. ⌘Return geht auch und kommt ohne fn aus.
Umbenennen bleibt Umbenennen
Finder-Tasten umbelegen konnte man schon immer — als Karabiner-Regel, als Skript, als Bastel-Rezept. Alle haben dasselbe Problem: Sie feuern auch dann, wenn du gerade einen Dateinamen tippst. Entf soll dort ein Zeichen löschen — nicht die Datei, die du gerade umbenennst.
Tasto schaut deshalb bei jedem Tastendruck nach, was im Finder gerade passiert: Ist ein Textfeld fokussiert — Umbenennen, Suche —, ist ein Dialog offen? Dann gehen die Tasten unverändert durch. Geprüft wird das über die Bedienungshilfen-Schnittstelle von macOS, lokal und in Echtzeit.
Deshalb funktionieren Umbenennen, Suchen und jeder Dialog exakt so weiter wie vorher. Und deshalb ist Tasto eine App — kein Rezept.
Ausschneiden & Einfügen
Eine Datei mit ⌘X ausschneiden und mit ⌘V woanders einfügen — verschoben. Genau wie unter Windows. macOS macht es umständlicher: erst ⌘C, dann ⌘⌥V. Das merkt sich niemand.
Tasto Pro bringt ⌘X zurück in den Finder. Ausschneiden, einfügen, fertig verschoben — kein Sondergriff, keine Maus.
Und es bleibt schlau: Tippst du gerade einen Dateinamen oder etwas ins Suchfeld, schneidet ⌘X dort ganz normal Text aus — nicht die Datei. Tasto erkennt den Unterschied bei jedem Tastendruck. Genau das trennt es von einer simplen Tastenbelegung.
Mehr Windows-Reflexe
Zwei weitere Griffe, die unter Windows in den Fingern sitzen — und auf dem Mac fehlen. ⌥Return öffnet die Informationen zur Auswahl (das „Eigenschaften"-Fenster, wie Alt+Enter unter Windows). ⌥↑ springt einen Ordner nach oben, statt sich durch die Pfadleiste zu klicken (Alt+Pfeil-hoch unter Windows).
Und es bleibt beim selben Prinzip: Tippst du gerade einen Namen oder etwas ins Suchfeld, gehen die Tasten unverändert durch. Tasto erkennt den Unterschied bei jedem Tastendruck.
Auch über den Finder hinaus. Dieselben Mappings greifen in anderen Datei-Managern — Path Finder, ForkLift, Commander One. Wer ein anderes Werkzeug nutzt, behält dieselben Reflexe.
Schließen beendet
Unter Windows beendet der Schließen-Knopf das Programm. Auf dem Mac bleibt die App im Hintergrund offen, auch wenn das letzte Fenster zu ist — leer, aber da.
Tasto Pro dreht das um: Schließt du das letzte Fenster einer App, wird die App beendet. Wie der Schließen-Knopf unter Windows.
Standardmäßig ist das aus — du schaltest es bewusst ein. System-Apps wie der Finder sind immer geschützt. Und für Apps, die weiterlaufen sollen — der Musik-Player etwa —, gibt es eine Ausnahmeliste.
Gratis und Pro
Die Finder-Basics sind gratis und bleiben es — der vollständige PresButan-Ersatz, ohne Bezahlschranke. Niemand muss zahlen, um Tasto zu nutzen. Tasto Pro ist für alle, die zusätzlich ihre Windows-Gewohnheiten zurückwollen. Einmal 3,99 €, kein Abo, keine Testphase, die abläuft.
- Gratis, für immer 0 €
- Return öffnet die Auswahl
- Entf und fn+Entf in den Papierkorb
- F2 benennt um (auf Mac-Laptops fn+F2)
- ⌘Return benennt um
- Umbenennen- und Suche-Erkennung
- Jedes Mapping abschaltbar
- Tasto Pro · einmalig 3,99 €
- Alles aus Gratis, natürlich inklusive
- Ausschneiden & Einfügen (⌘X / ⌘V)
- ⌥Return zeigt die Informationen
- ⌥↑ springt einen Ordner hoch
- Schließen beendet die App
- Auch in Path Finder, ForkLift & Co.
Transparenz
Tasto braucht eine einzige Berechtigung: Bedienungshilfen. Sie ist nötig, um den Original-Tastendruck zu schlucken und das passende Finder-Kürzel zu senden — und um zu erkennen, wann du gerade tippst. Das Onboarding führt durch die Einrichtung.
Im Mac App Store gibt es Tasto bewusst nicht: Die App-Sandbox verbietet genau die Technik, aus der Tasto besteht. Deshalb kommt die App als Direkt-Download (.dmg).
Was nie passiert:
- Kein Tracking, keine Analytics, keine Werbung.
- Nichts, was du tippst, wird gespeichert oder gesendet.
- Der einzige Netzwerk-Request: einmal täglich der Abruf von hyperzero.de/tasto/version.json für den Update-Hinweis — ohne Nutzerdaten, abschaltbar in den Einstellungen.
PresButan
Dieses Problem hat schon einmal jemand gelöst: PresButan hat Return-öffnet und Entf-löscht über viele Jahre auf den Mac gebracht. Auf aktuellen macOS-Versionen läuft es allerdings nicht mehr.
Tasto ist ein unabhängiges Produkt, neu gebaut für macOS 14 und neuer — mit denselben zwei Kern-Mappings, plus Umbenennen-Erkennung und abschaltbaren Mappings. Der ausführliche Vergleich: PresButan-Alternative.
Fragen
- Warum braucht Tasto die Bedienungshilfen-Berechtigung?
- Ohne sie kann eine App Tastendrücke weder abfangen noch ein Finder-Kürzel senden. Tasto nutzt die Berechtigung genau dafür — und um zu erkennen, ob du gerade umbenennst oder suchst. Es wird nichts mitgelesen, gespeichert oder gesendet. Das Onboarding führt durch die Einrichtung.
- Was kostet Tasto?
- Die Finder-Basics — Return öffnet, Entf in den Papierkorb, F2 benennt um — sind gratis, für immer. Das ist der vollständige PresButan-Ersatz; niemand muss dafür zahlen. Wer die Windows-Extras will (Ausschneiden & Einfügen mit ⌘X, ⌥Return für Informationen, ⌥↑ einen Ordner hoch, Schließen beendet die App und dieselben Mappings in anderen Datei-Managern), schaltet sie mit Tasto Pro frei: 3,99 €, einmalig, kein Abo. Keine Werbung, kein Upsell.
- Warum nicht im Mac App Store?
- Die App-Sandbox des App Store verbietet es, Tastendrücke aktiv abzufangen — genau die Technik, aus der Tasto besteht. Apps dieser Art gibt es deshalb nur als Direkt-Download (.dmg).
- Wie bekomme ich Updates?
- Tasto fragt einmal täglich eine kleine Versionsdatei auf hyperzero.de ab und zeigt einen Hinweis, wenn es eine neue Version gibt. Der Abruf enthält keine Nutzerdaten und lässt sich in den Einstellungen abschalten.
- Auf welchen Macs läuft Tasto?
- macOS 14 oder neuer, verifiziert bis macOS 27. Sechs Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch.
Return öffnet. Entf räumt auf. Gratis — und bleibt es.